Montag, 29. Mai 2017

Ofenrhabarber und Gedanken über Freundschaft

Menschen sind wie Spuren im Sand. Irgendwann verblassen und verschwinden sie. Das geht bestimmt jedem so.

Letzte Woche wurde mir das wieder schmerzlich bewusst. Ich habe in meinem Leben schon viele Menschen kennengelernt. Manche hatte ich richtig gern und ich verstehe nicht, wie man sich so aus den Augen verlieren kann. Am schlimmsten ist es, wenn es die eigene Familie betrifft. Bei mir ist es mein Onkel und mein Bruder. Mit beiden bin ich aufgewachsen und mit beiden habe ich keinen Kontakt mehr. Und das Alles wegen 3.Personen, die nicht mehr leben. Leider kann man bestimmte Risse nicht mehr kitten. Sie sind da.

Bei Freundschaften ist es ähnlich. Wir waren lange Zeit mit einer Familie befreundet. Die Tochter war so alt wie mein Jüngster Sohn und wir haben viel zusammen gemacht. Irgendwann sind wir umgezogen.Und eines Tages haben sich unsere Bekannten scheiden lassen. Und irgendwie sind die Kontakte immer weniger geworden. Es liegt ja auch an jedem selber.  Und letzte Woche dann der Schock. Die Tochter ist verstorben und ich bin unendlich traurig. Sie war 21 Jahre und ich kann mir nicht vorstellen, wie traurig die Familie ist. Am Freitag gehe ich auf die Beerdigung .Man muss wirklich seine Freundschaften pflegen. Egal was rund herum passiert. Man braucht Freundschaften. Sie sind wichtig.


Nun noch ein schnelles Rezept. Ist eigentlich nur eine Zubereitungsart für leckeren Kompott. Und zwar Rhabarber aus dem Ofen. Den kann man super so oder mit Vanillepudding oder auf Joghurt essen. Ich liebe dieses Gemüse im Frühling.

  • 3 dicke Stangen Rhabarber
  • 2-3 EL Zucker
Den Rhabarber schälen und in Stücke Schneiden. In eine Auflaufform geben und mit Zucker bestreuen. Den Ofen auf 200 Grad vorwärmen und den Rhabarber 20 Minuten im Ofen gar werden lassen.


Kommentare:

  1. Liebe Katrin, vielen Dank für den Tipp. Ich liebe Rhabarber aber bisher habe ich Rhabarber immer gekocht. mal sehen ob ich im Supermarkt noch ein paar Stangen bekomme. :-) LG Alexa

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    1. Das schöne bei diesem Rezept ist, dass man nicht dabei stehen bleiben muß. Man schiebt es in den Ofen und kann was anderes machen. Ich wünsche dir schöne Pfingsten.

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